| Dalby Hl.Kreuz (ehem. Dom), Schonen/Skane (S) | |
| 1060 | Mögliches Gründungsdatum der Kirche als der Dänenkönig Sven Estridson das Bistum Roskilde teilen läßt. Erster Missionsbischof wird Egino, der vom Erzbischof Libentius I. in Bremen geweiht wurde.. |
![]() | Der erste Bau war eine flachgedeckte
dreischiffige Querschifflose Basilika mit einem mittelschiffsbreitem
Kastenchor. Einige Reste der Aussenmauern haben sich noch im heutigen Bau
ehalten. Eingemauert in der südlichen Langhauswand befindet sich in einem
ehemaligen
Pfeiler eine Säule. Diese "Joakimssäule ähnelt einer solchen im Dom von Hildesheim
. |
12.Jh. ![]() | Bau einer Krypta im Westen. Darüber
erhob sich wahrscheinlich eine einem Westwerk ähnliche Turmgruppe. Zwischen
zwei flankierenden, über die Seitenwände des Langhauses hervorspringenden
quadratischen Türmen befand sich ein zum Teil noch heute bestehender, nach
westen vorspringender, ebenfalls quadratischer etwas mehr als
mittelschiffbreiter Block, dessen untere Halle durch vier Stützen
gleichmäßig in neun Felder geteilt ist.
Im Osten wurde der Chor durch ein kurzes nicht über die Flucht der
Seitenschiffe hinausgehendes Querhaus ersetzt. Daran schloß sich ein kurzer
rechteckiger Chor mit einer gleichbreiten Apsis an. In den Winkeln von Chor
und Querhaus befanden sich flankierende Türme. |
| um 1150 | Aufstellung eines Taufsteins des Meisters Byzantios aus Gotland. |
13.Jh. ![]() | Anbau der südlichen Vorhalle. Einwölbung der Kirche. |
| 1388 | Brand der Kirche, wobei die östlichen Teile stark beschädigt werden. |
| 1645 | Kriegsschäden |
1686 ![]() | König Karl XI. läßt die beschädigten Teile der Kirche abreißen. |
| 1758 | Reperaturen an der Kirche. |
| 1936 | Restauration der Kirche. |
| Link: http://alf.zfn.uni-bremen.de/~bremhist/DalbyKirche.html | |
| Lund in Schonen |
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| altes Bevölkerungszentrum etwas südlich in Uppakra mit Tempel |
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| 964 |
Gold-Harald (Harald Knutsson) erobert West-Schonen und vertreibt Björn Jarl |
| zw.964/970 |
Gold-Harald erbaut die St.ClemensKirche aus Holz |
| 971 |
Toke Gormsson, der jüngere
Bruder des dänischen Königs Harald Blauzahn, erhält west Schonen und
läßt sich nördlich von Uppakra im Bereich des
späteren Lund nieder. Möglicherweise wird hier ein altes Herrschaftszentrum ausgebaut. |
| zw.971-73 |
Toke Gormsson baut in Lund eine Befestigung, möglicherweise in der Art einer Trelleburg |
| 975? |
Toke baut eine Johannes dem
Täufer geweihte Kirche im Bereich nördlich des heutigen Domes. Älteste
datierbare Belegung im Friedhof ca.979/80. Um 1010 aufgegeben. |
| 977 |
Helga von Kiev bringt Reliquien aus Chersonnes mit und heiratet Toke. |
| 983 |
Toke besiegt Björn Jarl den früheren Herrscher von Schonen nach dessen Rückkehr. |
| 986 |
Toke stirbt in Schweden. |
| nach 986 |
Prinzessin Helga ebnet die Festung ein und errichtet eine Stadt nach "griechischem" Vorbild |
| um 987 |
Sven Gabelbart läßt eine Trinitatiskirche errichten, vielleicht als Hauskirche geplant. |
| 989 |
Helga von Kiev heiratet Torgis den Enkel von Björn Jarl (14j ?) |
| 995 |
Königliche Münzprägung in Lund |
| 1004 |
Helga von Kiev stirbt |
| um 1042 |
Marktkreuz errichtet |
| 1103 |
Lund wird Erzbistum |
| 1130ger |
Eine Stadtmauer wird um den etwas verkleinerten Stadtkern gezogen. |
| 1536 |
Einführung der Reformation. Einige alte Kirchen verfallen oder werden Abgerissen |
| Lund St.Drotten, Schonen/Skane (S) | |
| Alte Holzkirche mit eingegrabenen Pfosten und Palisadenwand ergraben. Dreischiffige ?Basilika? mit Kastenchor. | |
| Lund Dom St.Laurentius, Schonen/Skane (S) | |
| um 1030 |
möglicherweise Gründung eines
Kanonikerstiftes (St.Laurentius) mit Bauten im Bereich des nördlichen
Seitenschiffes des späteren Dombaus. |
| 1081 | Baubegin der romanischen Anlage |
| 1085 |
Königliche einrichtung eines Kanonikerstiftes für den Dom |
| 1103 |
Lund wird Erzbistum, wohl noch mit der Drottenkirche in als Kathedrale |
| 1145 |
Weihe des Domes |
| 1234 |
Großbrand zerstört Teile des Domes. Danach u.A. neue Westfassade. |
| 1510-27 |
Spätgotische Renovierung unter Adam von Düren |
| 1868-80 | Romanisierende Restaurierung der Kirche unter Helgo Zettervalls. (Doppelturmfront) |
| 1921-27 | Neugestaltung der Apsis |
| Herlufsholm, DK - Bogeneinrahmung mit Ziegelstiften. | |
| Uvelse, DK | |
| Tikøb, DK | |
| Vae, DK - Kleine Kirche mit einer durch Rundstäben gegliederten Apsis. | |
| Jernved, DK - Tuffsteinkirche mit Apsis (vgl. La Sagra zu Carpi bei Modena in Italien) | |
| Thorsager, DK - Rundbau später erweitert. | |
| Gladsaske, DK, Im Ostteil Mauern mit Schichtwechsel von Ziegeln und Kreidesteinen. | |
| Esrum, DK, Klosteranlage | |
| Als erste Backsteinbauten in Dänemark gelten die Klosterkirchen von Ringstedt und Søro auf Seeland. Die früheste schriftliche Erwähnung ist auf der Grabplatte von König Waldemar. Dort steht, dass er als erster beim Bau des Danewerks Ziegel verwendete. Es gibt möglicherweise Hinweise das in Esrum sogar nochetwas früher backsteine verwendet wurden. | |
| - | Bauten im
Seeländischen Stil: (französische Vorbilder, stark gegliederte Pfeiler) Ringstedt auf Seeland Lübecker Einfluß: |
| - | Bauten im
Jütländischen (Zisterzienser)Stil Dom von Århus Vitskøl, Zisterzienserkloster Løgum, Zisterzienserkloster - Dargun Eldena Kolbatz bei Stettin |
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